Standortbericht für die Planung von Kfz-Prüfstellen (Hauptuntersuchung), erstellt am 16. Oktober 2026 aus aktuellen Grundstücksangeboten und vorbereitet für die technische Begehung.

Sechs Gewerbegrundstücke für eine Kfz-Prüfstelle

Aus 1.279 erschlossenen, gewerblich nutzbaren Baugrundstücken mit 1.500–6.000 m² haben wir sechs Flächen ausgewählt, die Planungsrecht, Zuschnitt und Verkehrsanbindung für eine Prüfstelle mit ein bis zwei Prüfgassen mitbringen. Für jede Fläche stehen unten die Prüfpunkte für die Begehung.

  1. 1
    Pegnitz, Bayern3.000 m² GIe in Sichtlage zur A9, 450.000 €
    83/100
  2. 2
    Geseke, Nordrhein-Westfalen3.591 m² im Fachmarktzentrum, 645.000 €
    82/100
  3. 3
    Rödermark, Hessen3.554 m², 47 × 71 m, 1,2 Mio. €
    82/100
  4. 4
    Laatzen, Niedersachsen2.477 m², Kfz-Nutzung genannt, 1,1 Mio. €
    80/100
  5. 5
    Emden, Niedersachsen3.967 m² im Gewerbegebiet Nord II, 600.000 €
    74/100
  6. 6
    Strausberg, Brandenburg2.337 m² GEe mit B-Plan, 295.000 €
    69/100

Empfehlung

Die Nachfrage nach Hauptuntersuchungen ist gesetzlich gesichert und wächst mit dem Bestand. Am 1. Januar 2026 waren in Deutschland 49,5 Millionen Pkw zugelassen, so viele wie nie, im Durchschnitt 10,9 Jahre alt. Auf 1.000 Einwohner kamen 593 Pkw, im Saarland 649, in Rheinland-Pfalz 644 und in Bayern 639. Da Pkw nach § 29 StVZO alle 24 Monate zur HU müssen, Neuwagen erstmals nach 36 Monaten, ergeben sich überschlägig gut 20 Millionen Pkw-Hauptuntersuchungen im Jahr.

Das Angebot an Flächen ist breit: Die Suche ergab 1.279 erschlossene Baugrundstücke, deren Exposé eine gewerbliche Nutzung nennt, zu Preisen von rund 30 €/m² in ländlichen Lagen bis über 700 €/m² in den Großräumen Hamburg und Nürnberg. Die Lage ist in den Angebotsdaten nur ungefähr angegeben, und das Planungsrecht stammt aus dem Exposétext, nicht aus dem Bebauungsplan. Jede Fläche ist deshalb vor einer Entscheidung zu begehen und behördlich zu prüfen.

Wir empfehlen die Begehung von Pegnitz, Geseke, Rödermark und Laatzen. Pegnitz und Geseke verbinden niedrige Bodenpreise mit sehr guter Anbindung an Autobahn und Bundesstraße, Rödermark bietet den besten Zuschnitt in einem dichten Ballungsraum, und Laatzen ist die einzige Fläche, deren Exposé Kfz-Werkstatt und Kfz-Vertrieb ausdrücklich als Nutzung nennt. Emden und Strausberg sind günstige Alternativen mit offenen Fragen zu Erschließung, Anbindung und Emissionsschutz.

1.279
erschlossene Gewerbegrundstücke mit 1.500–6.000 m² in Deutschland
49,5 Mio.
zugelassene Pkw am 1. Januar 2026, Durchschnittsalter 10,9 Jahre
24 Monate
HU-Intervall für Pkw nach § 29 StVZO, Neuwagen erstmals nach 36
150–444 €/m²
Kaufpreisspanne der vier zur Begehung empfohlenen Flächen

Anforderungsprofil einer Kfz-Prüfstelle

Eine Prüfstelle braucht wenig Gebäude, aber viel Fläche drumherum: eine Halle mit Durchfahrt, Platz zum Warten und Rangieren, Kundenparkplätze und eine Lage, die Autofahrer ohne Umweg erreichen.

Was der Standort leisten muss

AnforderungBegründung
Grundstück von 2.000–4.000 m²Prüfhalle mit ein bis zwei Prüfgassen (ca. 300–500 m²), Kundenbereich, 15–25 Stellplätze, Aufstell- und Umfahrungsflächen
Breite ab ca. 30 m, getrennte Ein- und AusfahrtDurchfahrende Prüfgassen und Einbahnverkehr vermeiden Rangieren auf dem Grundstück
GE oder GI mit rechtskräftigem BebauungsplanPrüfstände und Abgasmessung: im Gewerbegebiet in der Regel zulässig, in GEe und MI im Einzelfall zu prüfen
Anbindung an Bundesstraße oder AutobahnDie Kundschaft kommt mit dem Auto aus einem regionalen Einzugsgebiet; bestehende Prüfstellen liegen häufig in Gewerbegebieten an B- und A-Straßen
Strom, Wasser, Schmutzwasser mit AbscheiderPrüfstände, Hebe- und Grubentechnik; Abwasser aus Halle und Waschplatz
Tragfähiger Baugrund, Grundwasser unter GrubentiefeEine Prüfgrube reicht rund 1,5 m tief

Auswahlkriterien

  1. FlächeBaugrundstück, erschlossen
    2.000–4.000 m²
  2. PlanungsrechtLaut Exposé GE, GI oder gewerbliche Nutzung
    GE / GI
  3. ZuschnittKürzere Seite für Halle mit Durchfahrt
    ≥ 30 m
  4. AnbindungBundesstraße oder Autobahn im Exposé genannt
    genannt
  5. PreisKaufpreis je m² Grundstück
    ≤ 500 €/m²
  6. ErschließungErschlossen, Bebauungsplan vorhanden
    ja

Flächenbedarf, Breite und Grubentiefe sind Arbeitsannahmen für eine Prüfstelle mit ein bis zwei Prüfgassen und mit der Prüforganisation abzustimmen. Zum Vergleich: Betreiber von Waschanlagen suchen ähnlich große Flächen von rund 2.000 m² in Misch-, Kern- oder Gewerbegebieten, mit guter Sichtbarkeit und Zufahrt für Links- und Rechtsabbieger.

Musterbelegung auf 2.477 m² (Laatzen, ca. 71 × 35 m)

ErschließungsstraßePrüfgasse 1Prüfgasse 2Prüfhalle 30 × 14 mKunden / BüroWasch-platz18 StellplätzeAufstellflächeEinfahrtAusfahrt71 m35 m
Schematisch, keine Planung: Prüfhalle 30 × 14 m mit zwei durchfahrenden Prüfgassen, Kundenbereich, Waschplatz mit Abscheider, 18 Stellplätze, Aufstellfläche für drei Fahrzeuge und Einbahnverkehr von der Einfahrt zur Ausfahrt. Alle Maße sind Arbeitsannahmen.

Nachfrage und Kundschaft

Die Kundschaft einer Prüfstelle ist so breit wie der Fahrzeugbestand: 88,3 % der Pkw gehören privaten Haltern, 11,6 % sind gewerblich zugelassen. Private Halter wählen die Prüfstelle nach Erreichbarkeit, Wartezeit und Terminangebot; Autohäuser, Werkstätten und Flotten nach Durchsatz und Nähe zum eigenen Betrieb. Weil die Pkw-Dichte auf dem Land höher ist als in der Stadt, sind auch Kleinstädte mit großem Umland tragfähige Standorte.

49,5 Mio.
Pkw am 1. Januar 2026, +0,3 % zum Vorjahr
10,9 Jahre
Durchschnittsalter der zugelassenen Pkw
593
Pkw je 1.000 Einwohner im Bundesdurchschnitt
11,6 %
gewerblich zugelassene Pkw, rund 5,7 Millionen

Die Kundschaft in einem Satz

Ein Halter aus dem Umkreis von 15–20 Fahrminuten, der zweimal in vier Jahren kommt, einen Termin oder kurze Wartezeit erwartet und die Prüfstelle auf seinem Weg wählt; dazu Autohäuser und Werkstätten, die regelmäßig Fahrzeuge vorführen.

Pkw je 1.000 Einwohner, 1. Januar 2026

Saarland649Rheinland-Pfalz644Bayern639Deutschland593
Die drei Länder mit der höchsten Pkw-Dichte und der Bundesdurchschnitt. Ländliche Regionen liegen über städtischen.
KundengruppeErwartungFolge für den Standort
Private HalterKurze Anfahrt, Termin, wenig WartezeitLage an Pendlerroute, Sichtbarkeit
Autohäuser und WerkstättenDurchsatz, feste ZeitfensterNähe zu Gewerbegebieten mit Kfz-Betrieben
Gewerbliche FlottenPlanbarkeit, SammeltermineAutobahnnähe, Zufahrt auch für Transporter

Auswahl und Bewertung

Die sechs am besten geeigneten Flächen aus 1.279 Treffern, bewertet nach den Anforderungen einer Prüfstelle. Alle Preise sind Angebotspreise.

GrundstückPlanungsrecht
/20
Fläche & Zuschnitt
/20
Anbindung
/20
Einzugsgebiet
/20
Kosten
/10
Erschließung
/10
SummeFlächePreis€/m²
1 PegnitzLkr. Bayreuth, Bayern1817201189833.000 m²450.000 €150
2 GesekeKreis Soest, NRW17181811810823.591 m²645.000 €180
3 RödermarkLkr. Offenbach, Hessen20201017510823.554 m²1,2 Mio. €338
4 LaatzenRegion Hannover, Niedersachsen20161218410802.477 m²1,1 Mio. €444
5 EmdenNiedersachsen1618131287743.967 m²600.000 €151
6 StrausbergLkr. Märkisch-Oderland, Brandenburg1515101298692.337 m²295.000 €126

Gewichtung: Planungsrecht 20 (Gebietsart, Bebauungsplan, GRZ/GFZ), Fläche und Zuschnitt 20 (Größe, Breite, Teilfläche), Anbindung 20 (im Exposé genannte Bundesstraße oder Autobahn), Einzugsgebiet 20 (Lage im Ballungsraum oder regionalen Umland, Pkw-Dichte des Landes), Kosten 10 (Kaufpreis je m²), Erschließung 10 (erschlossen, beräumt, Medien). Anbindung und Einzugsgebiet sind Einschätzungen aus dem Exposétext; nicht genannte Anbindung wird niedriger bewertet, nicht ausgeschlossen.

Kaufpreis je m² und Grundstücksfläche

01002003004005002.0002.5003.0003.5004.0001Pegnitz2Geseke3Rödermark4Laatzen5Emden6StrausbergNeukirchen v. W.Groß KreutzGrundstücksfläche in m²€ je m²
Nummeriert: die sechs bewerteten Flächen. Offene Kreise: Beobachtungsliste. Angebotspreise.

Grundstücksdossiers

Jedes Dossier nennt Eckdaten, Einschätzung und die Prüfpunkte für die Begehung.

Fläche
3.000 m²Teilfläche
Kaufpreis
450.000 €
Preis je m²
150 €
Planungsrecht
GIe, B-Plan
Erschließung
erschlossen, Strom
Zustand
befestigt, Schotter
Anbindung
Sichtlage A9, an der B2
Bundesland
639 Pkw/1.000 EW
1

Gewerbegebiet Pegnitz-West, Pegnitz (Bayern)

Teilfläche eines Flurstücks, eingeschränktes Industriegebiet (GIe) mit Bebauungsplan, GRZ 0,8, GFZ 2,4
Begehung empfohlen

Die Fläche liegt in Sichtlage zur A9 und direkt an der B2 zwischen Nürnberg und Bayreuth, eine Lage, die Pendler und Durchreisende ohne Umweg erreichen. Sie ist bereits geschottert, ein Stromanschluss liegt an, und der Bebauungsplan erlaubt eine dichte Bebauung. Bayern hat mit 639 Pkw je 1.000 Einwohner eine der höchsten Pkw-Dichten Deutschlands.

Offen sind der genaue Zuschnitt, da nur eine Teilfläche verkauft wird, und die Festsetzungen des eingeschränkten Industriegebiets.

TeilungLage, Zuschnitt und Vermessungskosten der Teilfläche klären
PlanungsrechtGIe-Festsetzungen auf Zulässigkeit einer Prüfstelle prüfen
ZufahrtEin- und Ausfahrt zur B2 und Linksabbieger vor Ort prüfen
BaugrundTragfähigkeit und Grundwasser für die Prüfgrube
Fläche
3.591 m²
Kaufpreis
645.000 €
Preis je m²
180 €
Planungsrecht
GE, B-Plan
Zustand
beräumt
Anbindung
B1 2 Min., A44 10 Min.
Innenstadt
5 Min.
Umfeld
Fachmärkte
2

Fachmarktzentrum Geseke (Nordrhein-Westfalen)

Unbebautes, beräumtes Grundstück im Gewerbegebiet am Fachmarktzentrum, nach Bebauungsplan kurzfristig bebaubar
Begehung empfohlen

Ein Fachmarktzentrum bringt täglich Autoverkehr, und genau diesen Strom braucht eine Prüfstelle. Die B1 ist zwei Minuten entfernt, die A44 zehn, die Innenstadt fünf. Das Grundstück ist beräumt und sofort nach Bebauungsplan bebaubar; mit 180 €/m² ist es günstig für eine Lage mit dieser Frequenz.

Der entscheidende Prüfpunkt: Fachmarktzentren sind oft als Sondergebiet für Einzelhandel festgesetzt. Ob hier eine Prüfstelle zulässig ist, muss der Bebauungsplan zeigen.

PlanungsrechtArt der Nutzung im B-Plan, Zulässigkeit einer Prüfstelle
VerkehrKundenverkehr der Fachmärkte und Zufahrt zu Stoßzeiten
ZuschnittHalle mit Durchfahrt im Lageplan nachweisen
UnterlagenAltlastenauskunft und Bodengutachten anfordern
Fläche
3.554 m²
Kaufpreis
1,2 Mio. €
Preis je m²
338 €
Zuschnitt
47 × 71 m
Planungsrecht
GE, B-Plan
Erschließung
voll erschlossen
Anbindung
nicht angegeben
Region
Rhein-Main
3

Gewerbegebiet Süd, Rödermark (Hessen)

Eines der letzten freien Grundstücke im Gebiet, voll erschlossen, sofort bebaubar, ca. 47 m breit und 71 m tief
Begehung empfohlen

Der beste Zuschnitt der Auswahl: 47 Meter breit und 71 Meter tief, genug für eine Halle mit zwei durchfahrenden Prüfgassen, Kundenparkplätze und eine Umfahrung. Das Grundstück ist voll erschlossen und liegt im dichten Rhein-Main-Gebiet.

Das Exposé nennt keine Verkehrsanbindung, und der Preis ist mehr als doppelt so hoch wie in Pegnitz oder Geseke.

AnbindungFahrzeit zur nächsten Bundesstraße und Autobahn ermitteln
WettbewerbBestehende Prüfstellen im Umkreis von 10 km erfassen
PreisAngebotspreis gegen Bodenrichtwert verhandeln
PlanungsrechtB-Plan auf Nutzungsausschlüsse prüfen
Fläche
2.477 m²
Kaufpreis
1,1 Mio. €VB
Preis je m²
444 €
Zuschnitt
71 × 35 m
Planungsrecht
GE, B-Plan Nr. 125
GRZ / GFZ
0,8 / 1,2
Erschließung
erschlossen, Schotter
Anbindung
nicht angegeben
4

Gewerbegebiet Rethen-Nord, Laatzen (Niedersachsen)

Bebauungsplan Nr. 125, erschlossen und geschottert, ca. 71 × 35 m; Exposé nennt Kfz-Vertrieb und Kfz-Werkstatt als Nutzung
Begehung empfohlen

Die einzige Fläche, deren Exposé Kfz-Vertrieb und Kfz-Werkstatt ausdrücklich als Nutzung nennt, in einem festgesetzten Gewerbegebiet am Südrand der Region Hannover. Der Zuschnitt reicht für eine Halle mit Durchfahrt; die Musterbelegung oben zeigt eine mögliche Anordnung.

Mit 444 €/m² ist sie die teuerste der sechs, und die Anbindung ist im Exposé nicht beschrieben. Der Preis ist ausdrücklich Verhandlungsbasis.

AnbindungWeg zur nächsten Bundesstraße und Autobahn, Zufahrt ins Gebiet
PlanungsrechtB-Plan Nr. 125: Festsetzungen und Baugrenzen
Zuschnitt35 m Breite: Halle, Durchfahrt und Stellplätze nachweisen
PreisVB: Verhandlung auf Basis Bodenrichtwert
Fläche
3.967 m²
Kaufpreis
600.000 €
Preis je m²
151 €
Planungsrecht
GE
Lage
hochfrequentiert
Erschließung
nicht angegeben
5

Gewerbegebiet Nord II, Emden-Harsweg (Niedersachsen)

Freifläche, als Fläche zur gewerblichen Bebauung ausgewiesen, laut Exposé in hochfrequentierter Lage
Alternative

Groß, günstig und laut Exposé in hochfrequentierter Lage. Ob die Fläche erschlossen ist und wie sie an das überregionale Netz angebunden ist, beschreibt das Angebot nicht; beides ist vor der Begehung schriftlich zu klären.

ErschließungMedien und Straßenanschluss bestätigen
AnbindungFahrzeit zur Autobahn und zu den Wohngebieten
PlanungsrechtBebauungsplan für das Gewerbegebiet anfordern
Fläche
2.337 m²
Kaufpreis
295.000 €
Preis je m²
126 €
Planungsrecht
GEe, B-Plan
GRZ
0,6
Umfeld
Handwerk, Dienstleister
6

Gewerbegebiet Nord, Strausberg (Brandenburg)

Projektiertes Grundstück im B-Plan-Gebiet von rund 35 ha, eingeschränktes Gewerbegebiet, GRZ 0,6
Alternative

Günstig, in einem gewachsenen Gewerbegebiet am Rand des Berliner Ballungsraums. Das eingeschränkte Gewerbegebiet lässt nur Betriebe zu, die das Wohnen nicht wesentlich stören; ob eine Prüfstelle darunter fällt, ist mit dem Bauamt zu klären. Mit 2.337 m² und einer GRZ von 0,6 ist der Platz für Halle und Stellplätze knapp.

EmissionenGEe: Lärm von Prüfständen und Kundenverkehr bewerten
FlächeÜberbaubare Fläche bei GRZ 0,6 nachrechnen
Projektstand„Projektiert“: Erschließung und Verfügbarkeit klären

Beobachtungsliste und Ausschluss

GrundstückEckdatenEinschätzung
Neukirchen vorm Wald, Bayern3.000 m², 248.000 € (83 €/m²), GE nach § 8 BauNVO, B-Plan, direkt am Autobahnzubringer zur A3, B85 in der NäheSehr gute Anbindung und niedriger Preis, aber ländliches Umfeld mit kleinem Einzugsgebiet
Groß Kreutz (Havel), Brandenburg4.000 m², 400.000 € (100 €/m²), GE, rechtskräftiger B-Plan, baureifUmland von Potsdam; Anbindung im Exposé nicht beschrieben
Limburgerhof, Rheinland-Pfalz1.970 m², 925.000 € (470 €/m²), GE, 25 × 80 mAusgeschlossen: 25 m Breite reicht nicht für Halle, Durchfahrt und Stellplätze

Checkliste für die technische Begehung

Für jedes Grundstück vor oder bei der Begehung abzuarbeiten. Die grundstücksbezogenen Prüfpunkte stehen in den Dossiers.

Unterlagen anfordern

  • Bebauungsplan mit Begründung und textlichen Festsetzungen
  • Auszug aus dem Altlastenkataster
  • Baulastenverzeichnis und Grundbuchauszug
  • Flurkarte, Lageplan, bei Teilflächen Teilungsentwurf
  • Bodengutachten, sofern vorhanden
  • Leitungspläne für Strom, Wasser, Abwasser, Telekommunikation
  • Bodenrichtwert der Zone

Vor Ort prüfen

  • Zufahrt, Sichtachsen, Links- und Rechtsabbieger
  • Schleppkurven für Pkw, Transporter und Anhänger
  • Nachbarnutzungen und Abstand zu Wohnbebauung
  • Gelände, Gefälle, Entwässerung, Oberflächenbefestigung
  • Lage der Hausanschlüsse und Trafo-Kapazität
  • Hinweise auf Auffüllungen oder Altnutzung

Mit Behörden klären

  • Zulässigkeit einer Prüfstelle nach Bebauungsplan und BauNVO
  • Lärmschutz bei eingeschränkten Gebieten und Mischgebieten
  • Stellplatznachweis nach örtlicher Satzung
  • Einleitgenehmigung für Abwasser mit Leichtflüssigkeitsabscheider
  • Grundwasserstand für Prüfgrube und Gründung
  • Anerkennung der Prüfstelle mit Prüforganisation und Landesbehörde

Risiken und nächste Schritte

Risiken und Annahmen

  • Die Lage der Grundstücke ist in den Angebotsdaten nur ungefähr angegeben; Adresse und Flurstück sind beim Anbieter zu erfragen.
  • Das Planungsrecht stammt aus dem Exposétext, nicht aus dem Bebauungsplan. Eine Gebietsangabe ist keine Genehmigung.
  • Alle Preise sind Angebotspreise, bei Laatzen ausdrücklich Verhandlungsbasis.
  • Flächenbedarf, Zuschnitt und Grubentiefe sind Arbeitsannahmen.
  • Bestehende Prüfstellen im Umkreis sind nicht erfasst; die Wettbewerbslage ist je Standort zu prüfen.

Nächste Schritte

  1. Bei den Anbietern von Pegnitz, Geseke, Rödermark und Laatzen Adresse, Flurstück und Unterlagen nach Checkliste anfordern.
  2. Bebauungspläne einsehen und die Zulässigkeit einer Prüfstelle mit den Bauämtern vorab klären.
  3. Begehung in der Reihenfolge Pegnitz, Geseke, Laatzen, Rödermark, mit Lageplan-Skizze je Fläche.
  4. Wettbewerbsanalyse: Prüfstellen und Werkstätten im Umkreis von 10–15 Fahrminuten.
  5. Bodenrichtwerte abfragen und Preisverhandlung vorbereiten.

Quellen und Methodik

Grundstücke aus Angebotsdaten vom 16. Oktober 2026: Baugrundstücke mit 1.500–6.000 m², Kauf oder Miete, nicht als unerschlossen beschrieben, Planungsrecht laut Exposé GE, GI, MK oder MU, MI, SO oder MD, oder ausdrücklich gewerbliche Nutzung. Jedes Grundstück ist einmal gezählt, auch wenn es mehrfach angeboten wird. Bewertungsgewichte und Flächenannahmen sind eigene Arbeitsannahmen. Markt- und Bestandsdaten:

Standortbericht Kfz-Prüfstellen, Deutschland, 16. Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr und vorbehaltlich Begehung, Bebauungsplan und behördlicher Prüfung.